Sie scheinen unbezwingbar und wirken wie mächtige Überlebende aus grauer Vorzeit. Diese Tiere haben eine dicke, graue Haut und ein sehr imposantes Horn. Doch leider gehören Breitmaulnashörner zu den bedrohten Tierarten, die ums Überleben kämpfen. Mit einer Restpopulation von insgesamt acht Tieren unter menschlicher Obhut gilt das nördliche Breitmaulnashorn als das seltenste Großsäugetier der Welt – und praktisch als ausgerottet. Nach den drei Elefantenarten handelt es sich um das viertgrößte Landsäugetier der Welt.
Die Gründe für diese Ausrottung liegen im Horn, das vor allem in Asien für die traditionelle Medizin und als angeblich potenzsteigerndes Mittel gefragt ist. Wilderer haben selbst in Nationalparks und privaten Reservaten Jagd auf diese prächtigen Tiere gemacht. Von den Nördlichen Breitmaulnashörnern sind weltweit nur noch acht Tiere in Zoos bekannt. Vier von ihnen wurden im vergangenen Dezember zu einem Auswilderungsprojekt nach Kenia gebracht – wahrscheinlich die letzte Chance für den Erhalt dieser Tierart. Das Projekt hier in Kenia ist notwendig, damit sich die Population dieser bedrohten Nashörner wieder erholen kann.
Bildquelle: Komencanto / Wikipedia.org


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